TSV Kareth Lappersdorf e.V.

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Kareth beendet seinen Heimfluch

aichercup18Der TSV Kareth-Lappersdorf lässt die Konkurrenz beim Aicher Holzbau Cup hinter sich und gewinnt den Finalkrimi gegen Burglengenfeld. F: Würthele

Der TSV Kareth-Lappersdorf hat seinen „Fluch" beim eigenen Turnier beendet: beim Aicher Holzbau Cup gelang dem Fußball-Landesligisten am Mittwochabend der erstmalige Triumph - im 27. Anlauf.

Die Erwartungen an das Finale wurden voll erfüllt. Mit Kareth und Burglengenfeld standen sich die zwei besten Mannschaften des Turnieres gegenüber. All die Spannung und Dramatik, die sich während des Tages aufgebaut hatten, bündelten sich in diesem finalen Clash. Durch Patrick Weinfurtner ging der ASV in Führung, ehe Markus Führer die Uhren wenige Sekunden vor Schluss mit einem direkt verwandelten Freistoß wieder auf Null stellte. In der Verlängerung wollte keinem der Lucky Punch gelingen, die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Hier zeigten Spieler beider Seiten Nerven. TSV-Schlussmann Sebastian Peter entschärfte vier Versuche und avancierte so zum Matchwinner für seine Karether. „Wir hatten in manchen Situationen Glück, aber ich bin überglücklich", jubilierte TSV-Trainer Kurt Poschenrieder.

Verkehrte Welt während den Nachmittagsstunden: ausgerechnet die beiden Bayernligisten Vilzing und Jahn II hatten sich nicht mit Ruhm bekleckert. Die große Überraschung trug stattdessen den Namen TSV Alteglofsheim. Der Kreisklassist setzte sich in seiner Gruppe gegen Regenstauf und Tegernheim durch und zog als Gruppenerster ins Semifinale ein. Weil Tegernheim und der SSV Jahn ebenso sechs Punkte holten, musste eine Sondertabelle her - mit dem schlechteren Ende für die Tegernheimer.

Die große Enttäuschung war Vilzing. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Kareth und Burglengenfeld war das frühe Ausscheiden für den Titelverteidiger besiegelt. Hinter dem verlustpunktfreien ASV reichten den Karethern vier Zähler zum Einzug ins Halbfinale.

Hier mussten sich der Jahn und Alteglofsheim geschlagen geben. Burglengenfeld zeigte der jungen Bayernliga-Truppe des SSV im ersten Halbfinale, wie es geht. Mit einer reifen und vor allen Dingen effektiven Spielanlage wusste der Landesligist zu bestechen. Die Rothosen fanden im Spiel nach vorne keine Mittel und mussten sich nach drei Treffern von Benjamin Epifani 3:0 geschlagen geben.

Der Matchwinner im zweiten KO-Spiel hieß Markus Führer. Mit einen Dreierpack ebnete der Kapitän seinem TSV Kareth-Lappersdorf den Weg ins Finale. Die Tore von Miro Sosic und Andre Dirnfelder reichten Alteglofsheim nicht. Ein Happy End gab es für den Kreisklassisten dann doch noch: mit einem 3:2-Sieg im „kleinen Finale" über den vier Klassen höher ansässigen Jahn schaffte man den Sprung aufs Treppchen.

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