TSV Kareth Lappersdorf e.V.

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Kareth: Bösl folgt auf Poschenrieder

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Burglengenfelds Noch-Coach wechselt im Sommer an seine frühere Wirkungsstätte zurück. F: Meier

Beim TSV Kareth-Lappersdorf geht die Ära Kurt Poschenrieder (54) bereits nach einem Jahr wieder zu Ende. Der ehemalige Klassefußballer, der in seiner Glanzzeit beim SSV Jahn Regensburg kickte, hat den Verantwortlichen um Abteilungsleiter Anton Brunnbauer mitgeteilt, dass er sein Tätigkeit am Saisonende nach nur einer Spielzeit wieder beenden wird. Als Nachfolger konnte der aktuelle Tabellenvierzehnte der Landesliga Mitte einen alten Bekannten verpflichten: Matthias Bösl (37), der vor seinem erfolgreichen Engagement beim ASV Burglengenfeld schon drei Jahre als Juniorencoach beim TSV Kareth-Lappersdorf arbeitete, wird Poschenrieder beerben.

"Eigentlich hätte es eine längerfristige Zusammenarbeit werden sollen, aber im Leben ist nicht immer alles planbar. Ich plage mich seit geraumer Zeit mit gesundheitlichen Problemen herum, die mich vor allem auf dem Trainingsplatz stark einschränken. Zudem hat sich beruflich bei mir etwas getan und auch meine private Situation ist nicht einfach", berichtet Poschenrieder, der einen Pflegefall in der Familie hat. "Ich kann den für die Landesliga notwendigen Aufwand dauerhaft einfach nicht mehr leisten. Dennoch werde ich bis zum Saisonende alles geben, um mit meiner jungen Mannschaft den direkten Klassenerhalt zu schaffen", verspricht Poschenrieder, der mit seiner Truppe nur einen Zähler Vorsprung zur Relegationszone hat. Der zukünftige TSV-Chefanweiser ist mit Matthias Bösl ein bekanntes Gesicht: "Ich hatte in Kareth bereits drei schöne Jahre und deshalb habe ich mir die Anfrage selbstverständlich angehört. Eigentlich wollte ich nach der langen und intensiven Zeit in Burglengenfeld eine Pause einlegen", lässt der 37-Jährige, der den Ruf eines akribisch arbeitendenen Übungsleiters hat, wissen.

Poschenrieder: »Ich kann den für die Landesliga notwendigen Aufwand dauerhaft einfach nicht mehr leisten.«

"Letztendlich gab es ein paar Argumente, die für meine Zusage ausschlaggebend waren. Kareth ist ein Verein mit einem großen Potenzial. Ich kann mich mit der TSV-Philosophie voll und ganz identifizieren, das passt gut zu mir. In der Fußballabteilung wird gut gearbeitet und es herrscht ein sehr familäres Umfeld. Top sind natürlich auch die infrastrukturellen Bedingungen mit einem Kunstrasenplatz, mehreren Rasenplätzen und einer schönen Sporthalle", informiert Bösl, der hofft, den TSV Kareth-Lappersdorf als Landesligisten übernehmen zu können. Pikante Randnotiz: Am letzten Spieltag der laufenden Runde treffen Burglengenfeld und Kareth-Lappersdorf im direkten Duell aufeinander. "Ich hoffe, dass es bis dahin für beide Mannschaft um nichts mehr geht", wünscht sich Bösl, der mit dem ASV zwei Aufstiege feiern konnte.

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